CDU-Stadtverband Rahden

Vom Krankenhaus bis zu den Kapellen

CDU Rahden nimmt aktuelle Herausforderungen in den Blick

Seit über einem Jahr herrscht weitgehend Stillstand am Krankenhausstandort in Rahden. Mit der zukünftigen Nutzung des Areals beschäftigten sich nun die Mitglieder der CDU Rahden im Rahmen ihrer Frühjahrsklausur. Nachdem die Förderstruktur für einen möglichen Neubau in Espelkamp zwischenzeitlich neu aufgestellt wurde, richtet die CDU ihren Fokus verstärkt auf die Perspektiven vor Ort.

„Nachdem die Mühlenkreiskliniken Tatsachen geschaffen und die Nutzung des Krankenhauses in Rahden so unattraktiv gestaltet haben, dass eine ausreichende Patientenversorgung nicht mehr möglich war, richtet sich für uns jetzt der Blick nach vorn“, erklärt Fraktionsvorsitzender Guido Peitsmeier. Ziel sei es, Rahden zu einem zentralen medizinischen Standort im Kreis Minden-Lübbecke weiterzuentwickeln, an dem verschiedene medizinische Fachrichtungen gebündelt vertreten sind.

Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion einen Antrag an die Stadtverwaltung gestellt. Darin wird konkret nach einem Nachnutzungskonzept für die bestehenden Räumlichkeiten gefragt. Zudem soll geklärt werden, wie mit der möglichen Rückforderung von Zuschüssen der Stadt Rahden an die Mühlenkreiskliniken umgegangen wird.

Ein weiteres Thema der Klausur war die Zukunft der Kapellen in den Ortschaften Varl, Sielhorst, Wehe und Tonnenheide. Die Diskussion über deren Erhalt und Nutzung wird in der Bevölkerung intensiv geführt. In Varl hat sich bereits ein Verein gegründet, der sich für den dauerhaften Erhalt des Gebäudes einsetzt. Die CDU Rahden begrüßt dieses ehrenamtliche Engagement ausdrücklich.

Um die Situation an allen vier Standorten umfassend zu bewerten, hat die Fraktion einen Fragenkatalog erarbeitet und an die Verwaltung übermittelt. Dieser soll Klarheit über mögliche Nachnutzungen und Perspektiven schaffen.

Auch die aktuelle weltpolitische Lage und ihre Auswirkungen auf die kommunale Ebene waren Thema der Beratungen. „Uns war es zu Beginn dieser Wahlperiode wichtig, den Feuerwehrausschuss zu stärken und um den Bereich Zivil- und Bevölkerungsschutz zu erweitern“, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Krüger. Hierzu soll zudem die interkommunale Zusammenarbeit intensiviert werden. Geplant ist ein engerer Austausch mit den Stadt- und Gemeinderäten in Espelkamp und Stemwede, insbesondere in Fragen des Zivil- und Bevölkerungsschutzes.

Die CDU Rahden macht damit deutlich, dass sie die aktuellen Herausforderungen aktiv angeht und gemeinsam mit Verwaltung und Bürgerschaft tragfähige Lösungen für die Zukunft der Stadt entwickeln will.