„Darauf darf man sich nicht ausruhen“

CDU-Kandidaten Winkelmann und Kammeier haben Zukunft von Preußisch Ströhen im Blick

28.08.2020

Was bewegt die Bürgerinnen und Bürger im nördlichsten Dorf von NRW? Schule, Feuerwehr, Brücken- und Straßenunterhaltung und vor allen Wohnungsbau waren jedenfalls die zentralen Themen, über die Christian Kammeier und Bianca Winkelmann, beide CDU-Kandidaten zur Ratswahl am 13. September berichteten.

 „Die Unterstützung der Gastronomie in diesen besonders schweren Zeiten ist uns ein wichtiges Anliegen“, eröffnete Christian Kammeier den Abend, „und daher finden diese Grillgespräche auch im Garten des Gasthauses Buschendorf statt.“

Kammeier und Winkelmann berichteten über die erfolgreich verlaufende Gründung des Schulverbundes mit der Grundschule in Tonnenheide. „Wichtig war es uns von Anfang an, auch weiterhin eine stellvertretende Schulleitung in Preußisch Ströhen zu erhalten, das ist uns gelungen“, unterstrichen beide Ratsmitglieder.

Es sei gerade die Kombination aus attraktiver Innenstadt und der Möglichkeit des Wohnens im Grünen, die eine Stadt wie Rahden auszeichnet, sagte hierzu Bürgermeister Dr. Bert Honsel. Auch ihn freue der Erhalt des Grundschulstandortes in Preußisch Ströhen ganz besonders. „Aber darauf darf man sich nicht ausruhen“, so der Bürgermeister weiter. Die Politik in Rahden müsse auch zukünftig bereit sein, in die Ortschaft Preußisch Ströhen zu investieren, zum Beispiel bei der Schaffung neuer Bauplätze und bezahlbarem Mietwohnraum oder dem Vollausbau des Glasfasernetzes für alle Grundstücke in Rahden und somit auch in Preußisch Ströhen. Dafür werde er sich auch zukünftig stark machen.

„Ganz besonders freut es mich, dass nach fünf Jahren der Gespräche und Satzungsänderungen im Dorfzentrum zwei weitere Bauplätze und vor allem die Möglichkeit zum Bau eines Mehrfamilienhauses entstanden sind“ so Bianca Winkelmann, die seit 2014 auch Ortsvorsteherin ist. Kammeier ergänzte: „Wir wollen unbedingt unseren jungen Preußisch Ströhern, die eine Wohnung suchen, diese im Dorf auch ermöglichen.“ Im letzten Jahr haben sie bereits Gespräche mit dem Bauamt der Stadt geführt, wo baurechtlich weitere Mehrfamilienhäuser im Dorf gebaut werden könnten. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Winkelmann nach ersten Gesprächen mit Dieter Drunagel. Christian Kammeier wies auf die Notwendigkeit eines Konzepts für den Wege- und Brückenbau in Preußisch Ströhen hin. Hier konnte Bürgermeister Bert Honsel berichten, dass eine Vorrangliste für die Brückenbauwerke im Stadtgebiet von der Verwaltung erarbeitet werde. Hier ist dann die politische Entscheidung darüber gefragt, wieviel Haushaltsmittel langfristig dafür zu Verfügung gestellt werden sollten.