Ortsunion Tonnenheide nominiert Kandidaten

Christian Krüger erneut zum Vorsitzenden gewählt

07.02.2020

Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der CDU Ortsunion Tonnenheide stand die Nominierung der Kandidaten für die Kommunalwahl am 13.09.2020. Die Mitglieder sprachen sich einstimmig für Christian Krüger und Ulrich Koors aus, die bereits beide Tonnenheide im Stadtrat vertreten. Die Stadtverbandsvorsitzende Bianca Winkelmann freute sich , dass die CDU für Tonnenheide zwei engagierte Kandidaten ins Rennen schickt. Als Vertreter von Krüger und Koors wurden Niklas Loheide und Gernot Bringewat benannt.

Turnusmäßig standen in diesem Jahr auch Vorstandswahlen an. Christian Krüger wurde im Amt des ersten Vorsitzenden bestätigt, ebenso Ulrich Koors als zweiter Vorsitzender. Achim Zacharias wurde zum Schriftführer sowie Gernot Bringewat und Niklas Loheide zu Beisitzern gewählt.

Die als Gast eingeladene Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann sowie die weiteren Gäste, Bürgermeister Dr. Bert Honsel und CDU-Fraktionsvorsitzender Guido Peitsmeier berichteten den Mitgliedern aus ihrer Arbeit über Themen wie „Neuordnung der Wahlkreise“, „Breitbandausbau“, „Feuerwehrgerätehaus“ und „Fördermittel des Landes“.

„Neuordnung der Wahlkreise“

Bürgermeister Dr. Bert Honsel berichtete über die Wiedereinführung der Stichwahl bei den Bürgermeisterwahlen und die Neuerungen bei der Einrichtung der Wahlkreise. Grundlage dafür ist das Urteil des Verfassungsgerichtshofes NRW in Münster. Damit wurde insbesondere die Abweichung der Anzahl der Wahlberechtigen je Bezirk auf plus/minus 15% des Gesamtdurchschnitts festgelegt.Das Urteil zur Einrichtung der Wahlkreise ist von der Stadtverwaltung bereits umgesetzt worden. Auf politischer Ebene ist der Vorschlag der Verwaltung allerdings sehr umstritten, weil dadurch einige Wahlberichtigte nicht mehr in ihren gewohnten, sondern fremden Wahlbezirken ihre Stimme abgeben müssen. Die Verwaltung hat dabei versucht, die Verschiebungen möglichst im Bereich der Ortschaften zu belassen und somit die Identität der Ortschaften zu erhalten. Für Tonnenheide bedeutet diese Änderung lediglich eine geringfügige Verschiebung von 13 Wahlberichtigten aus den Wahlbezirken Tonnenheide „Nord“ und „Stelle“ nach Tonnenheide „Süd“ (Wähler aus den Straßen „In der Schnat“ und „Sohrenholz“).

„Fördermittel des Landes“

Bianca Winkelmann berichtete hierzu, dass die schwarz-gelb geführte Landesregierung sehr große Kontingente an Fördermitteln zur Verfügung gestellt hat und auch weiterhin zur Verfügung stellen wird. Das waren im Jahr 2019 fast 23 Mio. Euro für die Dorferneuerung. Ein Siebtel ist davon in den Kreis Minden-Lübbecke geflossen, wovon alleine Rahden ca. 500 TEUR erhalten hat. Diese Fördermittel dienen insbesondere der Stärkung und der Entwicklung der Ortschaften. Der Grund für diesen sehr hohen Anteil der Förderung im Mühlenkreis ist das hohe Engagement des Ehrenamtes auf lokaler Ebene. Hier wurden insbesondere in Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Ortvorstehern und Verwaltung konkrete Projekte für die jeweiligen Ortschaften bedarfsgerecht entwickelt. Es zeigt sich, dass dieses Zusammenspiel an der Basis eine sehr starke Kraft darstellt, die solche Projekte auch tatsächlich anpackt und auf den Weg bringt.

Es entwickelte sich zu allen Themen eine sehr angeregte Diskussion der Mitglieder, Freunde und Gäste der CDU-Ortsunion Tonnenheide. Der Abend klang bei einem gemeinsamen Imbiss und geselligem Beisammensein aus.