Gestärkt in die Zukunft

Ortsunion Tonnenheide dankt Hermann Schmidt – Politischer Austausch mit Landtagskandidatin Bianca Winkelmann

Jahreshauptversammlung - Ortsunion Tonnenheide
Jahreshauptversammlung - Ortsunion Tonnenheide
Politische Diskussion in geselliger Atmosphäre zeichnete die Jahreshauptversammlung der Tonnenheider Ortsunion im Gasthaus Rüter aus.

„Es gab einen schönen Austausch an den Tischen, bis in den späten Abend hinein“, zog der erste Vorsitzende Christian Krüger Fazit. Da in diesem Jahr keine Vorstandswahlen oder ähnliche organisatorische Programmpunkte auf der Tagesordnung standen, konnte schnell der Fokus auf aktuelle Themen auf kommunal- und landespolitischer  Ebene gelenkt werden, die in netten Gesprächsrunden diskutiert wurden. Krüger hatte dafür Fraktions- und Stadtverbandsabgeordnete Bianca Winkelmann, Bürgermeister Dr. Bert Honsel, Kreistagsmitglied Matthias Specht, die Schmalger Ortsvorsteherin Marlies Schröder und den Alt-Espelkamper Ortsunionsvorsitzenden Hartmut Rüter geladen, die sich an den Tischen im Gasthaus Rüter zwischen den Mitgliedern der Ortsunion verteilten.

Als Christian Krüger das Wort zunächst auf einen „alten Hase in allen Bereichen“ lenkte, war jedem klar, wer gemeint ist. Ganze 44 Jahre hat Hermann Schmidt sich als Ratsmitglied für die Belange der Tonnenheider eingesetzt, seit 1988 war er zusätzlich Ortsvorsteher. In den letzten Tagen hat er bereits viele Gratulationen und Dankesworte erhalten. Am Freitag wurde sein Abschied aus den Ämtern noch einmal von einer anderen Seite beleuchtet. „Hermann Schmidt hat dafür gesorgt, dass sich Tonnenheide weiter entwickeln konnte. Hierzu zählt auch der Bereich der Feuerwehr, für die er sich insbesondere bis zum Ende seiner Amtszeit eingesetzt hat“, hob Christian Krüger hervor. Einen besonderen Dank richtete er in diesem Zusammenhang auch an Ingrid Schmidt. „Ohne den entsprechenden Rückhalt von Zuhause, wäre dies sicherlich nicht möglich gewesen“. An diese Zeit soll das Ehepaar Schmidt nun eine Uhr, die aus einem Stück des „Großen Steins“ gefertigt wurde, erinnern. „Die bekommt einen Ehrenplatz auf dem Kamin“. Daneben wurde auch Heiko Ahrens, der sich seit 2006 als Ratsmitglied und Vorstandsmitglied der CDU mit seinem Fachwissen eingebracht hatte, für sein Engagement gedankt.

Die wichtigsten Worte, die Christian Krüger seiner Ortsunion am Freitagabend mit auf den Weg gab, waren auf die anstehende Landtagswahl am 14. Mai gerichtet: „Wir haben eine tolle Kandidatin- sprecht mit den Leuten und geht vor allem selbst wählen.“ 9 Wochen sind es noch bis zur Wahl – ein Zeitraum, der für Bianca Winkelmann mit unzähligen Terminen gefüllt ist. Als besonders aktuell in allen acht Kommunen des Wahlkreises benannte sie die Themen ärztliche Versorgung und schnelles Internet. In Rahden sei mit dem Bau des Ärztehauses, trotz zahlreicher Schwierigkeiten im Vorfeld, ein Meilenstein gelegt worden. „Ich bin froh, dass wir als CDU unser Ziel stetig verfolgt haben und gestärkt aus der Thematik  hervorgehen können“, betonte Winkelmann. Auch auf Landesebene wolle die CDU NRW das wichtige Problem medizinische Versorgung offensiv angehen und fordert unter anderem die Schaffung einer medizinischen Fakultät am Standort Bielefeld. „Leider lehnt die SPD in Person ihrer zuständigen Ministerin Frau Schulz das ab. Dafür habe ich kein Verständnis“, bezog die Landtagskandidatin Stellung.

In Bezug auf den Breitbandausbau für die Stadt Rahden vermeldete Winkelmann, dass dieser auch bei Förderung mit Landes- und Bundesmitteln, bis zu 700 000 Euro kosten werde. Die entsprechenden Mittel dafür werden im Haushalt der Stadt Rahden für 2017 und 2018  zur Verfügung gestellt. „Leider müssen damit die wirklich ländlichen Regionen, die vom Förderprogramm profitieren sollen, trotzdem noch richtig tief in die eigene Tasche fassen.“, bedauerte die Stadtverbandsvorsitzende. Diese Förderung sei aber unbedingt erforderlich, damit junge Leute auch nach Ausbildung und Studium wieder in die ländliche Region zurückkommen: „Wenn unsere Dörfer auch weiterhin mit Leben gefüllt sein sollen, dann brauchen wir die nächste Generation“.


Pressebericht von Charlotte Peitsmeier

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