Stadtverbandsversammlung mit Vorstellung der Kandidaten

CDU fordert Telekom zum Handeln auf

Die Landtagswahl in NRW und die Bundestagswahl stehen im Jahr 2017 werfen bereits ihre Schatten vorraus. Nach einem kurzen Blick zurück auf die erfolgreiche Bürgermeisterwahl im vergangenen Jahr, beschäftigten sich die Rahdener Christdemokraten mit wichtigen zukünftigen Themen.

Zahlreiche Mitglieder kamen jetzt im Gasthaus Ulmenhof in Stelle zusammen um die Vorstellung der beiden Bewerber um eine Kandidatur zur Landtagswahl zu erleben. Nach fast 17 Jahren ununterbrochener Abgeordnetentätigkeit in Düsseldorf wird sich Friedhelm Ortgies bekanntlich im nächsten Jahr in den politischen Ruhestand verabschieden. Mit Henning Vieker aus Espelkamp und Bianca Winkelmann aus Rahden gehen zwei Bewerber ins Rennen, die auf langjährige kommunalpolitische Tätigkeit und die entsprechenden Erfahrungen zurückgreifen können. Beide stellten sich den Rahdener Christdemokraten vor und berichteten von ihrer Motivation und ihren Zielen sich der Verantwortung einer Kandidatur zu stellen. Am 6. Juni haben die CDU Vertreter, die an diesem Abend gewählt wurden, die Wahl welcher der beiden Bewerber für die CDU im Wahlkreis 88 antreten soll. Einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Rahdener Kommunalpolitik gaben dann Bianca Winkelmann, als Fraktionsvorsitzende und Bürgermeister Bert Honsel.

Einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Rahdener Kommunalpolitik gaben dann Bianca Winkelmann, als Fraktionsvorsitzende und Bürgermeister Bert Honsel. Viel Arbeit und viele verschiedene Themen gebe es im Moment zu bearbeiten, so Winkelmann. So stehen die Ausweisung neuer Windkraftstandorte, verschiedene Bauvorhaben und der Abschluss der Innenstadtsanierung an. Großer Unmut herrscht zur Zeit in den Teilen der Bevölkerung, die Probleme mit ihrem Telefonanschluss und der Internetverbindung haben. Nach der Umstellung auf VDSL kommt es im Rahdener Stadtgebiet immer noch zu teilweise wochenlangen Störungen. Hier muss unbedingt etwas passieren, forderte Winkelmann im Namen der CDU. Bürgermeister Bert Honsel berichtete, dass man im Kontakt zur Telekom stehe, um möglichst schnell alle Störungen beheben zu können. Denn, so Honsel weiter, eigentlich sind wir auf einem guten Weg, was den Breitbandausbau angeht. Für das Rahdéner Stadtgebiet hatte die Verwaltung schon vor langer Zeit eine sogenannte Markterkundung durchführen lassen. Der Ausbau des schnellen Internets im Vorwahlbereich 05771 ohne Kostenbeteiligung der Stadt und das Engagement der RWE und Hugo Internet in Teilen von Pr. Ströhen und Tielge waren die Folge dieser frühzeitigen Bemühungen. "Nun warte man auf den Kreis, der hier noch seine Hausaufgaben machen muss," so der Bürgermeister weiter. Denn, die von Verkehrsminister Dobrinth zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel für den Breitbandausbau im ländlichen Raum können nur über den Kreis Minden-Lübbecke beantragt werden. Friedhelm Ortgies, betonte in seinem Bericht aus dem Landtag, dass unter der rot-grünen Landesregierung zur Zeit vieles nicht gut läuft. "Letzter Platz im Wirtschaftswachstum unter allen Bundesländern, dafür erster Platz bei der Neuverschuldung, 20% mehr Einbrüche auch in Privathaushalte, große Defizite bei der Inklusion - es gibt jede Menge gute Gründe für einen Regierungswechsel im nächsten Jahr". Den beiden Bewerbern, die seine Nachfolge antreten möchten gab er mit auf den Weg, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegen wird und wünschte beiden alles Gute.

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